Im Weserbergland schüttelt Frau Daisy Holle ihre Betten hemmungslos aus aus.

Im Bloggerland wurden ein paar Stimmen (hörte ich da etwa einen Ton von Enttäuschung?) laut, dass es kaum bis keine Daisy gibt. Wer Langeweile hat und Freude am Schneeschippen, ist hiermit herzlichst zu einer Schneeschippcompetition bi uns up Dörpp eingeladen. Vorausgesetzt die angehenden Teilnehmer kommen “durch”, was ich übrigens bezweifle. Heute Nacht um 4 Uhr fuhr bereits der Schneepflug durch’s Dorf, es folgten viele weitere, genützt hat es kaum etwas.

Auf der Raiffeisen ist kein Streusalz mehr zu haben, mittlerweile wird mit Kunstdünger gestreut. Ist ja auch irgendwie die Zeit die Felder zu düngen…. dies wurde meinem Mann heute morgen bestätigt, nachdem er gefragt hatte, ob es die richtige Zeit für die Felder ist. Und ob! Tja, dat Bauernvolk mag ja in den Augen der urbanen Bevölkerung eher hinterwäldlerisch geprägt sein, aber es weiß sich zu helfen. Grunddünger ist reines Salz.

Ähnliches habe ich im Januar 1978 erlebt. Da ging allerdings gar nichts mehr in Norddeutschland und den Küstenregionen und die Schule fiel aus!

Und unsere doofen Pferde stehen lieber im böigen Wind und lassen sich die Schneeflocken hemmungslos um die befellten Ohren pusten, anstatt in einen frisch eingestreuten, zug- und schneefreien Stall zu gehen. Was muss das Fell gut isolieren. Also, in einer Klasse, die nur aus Tieren besteht würden die Pferde vom Intelligenzgrad ganz hinten sitzen und Schweine neben Delphinen ganz vorne. Was jetzt nicht bedeutet, dass dies auch bei Menschen zutrifft! Ich war begeisterter ganz hinten Sitzer …. *drohendindierundeschaut*

Oh, die Schneefallfrequenz hat sich etwas verringert. Ich schätze, Daisy Holle macht sich jetzt auf den Weg in die Norddeutsche Tiefebene, dort wo Muffins gebacken werden, Kinder rodeln wollen Und expressionistische Backsteinmonumente aussehen wie Steinadler auf Ecstasy ;).

So, dieses Wenigerschneefall-Zeitfenster werde ich nutzen, Holz für den Ofen reinzuholen. Wenn nur nicht dieses anplünnern wäre, wie für eine Expidition. Jedoch, würde ich mich nicht so rüsten, würde ich Gefahr laufen, derzeit auf dem Weg von der Haustür zum Holz in den Schneewehen einzusacken, nicht mehr rauszukommen und erst wieder steifgefroren, eine rosa (rosa, weil ich ein Mädchen bin) Plastikholzholkiste umklammernd im Frühling bei Tauwetter, strahlendem Sonnenschein und zwitschernden Vögeln gefunden werden.

Lacht nicht. Ich bin nur 1,56 mtr. , da wird 40 cm hoher Schnee für mich lebensgefährlich.

Tja, dann wag ich mich jetzt mal in die weiße Hölle. Der Schneefall hat sich wieder verstärkt…