Oh, ich hab mich wohl in der Zeit geirrt , der letzte Eintrag ist doch schon 7 Tage her. Eins, zwei, drei im Sauseschritt, läuft die Zeit, wir laufen mit … und ich hechte hinterher. Nein, ich schlängel hinterher. Im Gepäck 3 Meter fertig gefilzte Filzschlange nach Art der Python. Die letzte Woche hatte es analog terminlich ein wenig arg in sich (ich rede nicht von Fußball, ich schau kein Fußball, mich langweilt das Theater um den Ball), so dass die Filzerei an 2. Stelle rangierte – manchmal gehts körperlich dann einfach nicht mehr, bin ja auch nicht mehr die allerneueste Hard- und Software, eher Version “Doris 50.0”.

Allerdings ist es schon ein ziemlicher Zeitaufwand für 4 Meter Schlange Flecken in doppelter Ausführung , einmal braun und einmal schwarz, auszuschneiden. Überhaupt 4 Meter Schlange auszulegen und zu filzen, wenn die Gesamtarbeitsfläche nur 1,80 Meter beträgt, hat mich etwas nervös gemacht. Naja, die Schlange schrumpfte dann wie gewünscht proportional von 4 Meter auf 3 Meter.
Die letzten zwei Tage habe ich mich im Filzblattdschungel rumgetrieben. Ich war so wählerisch (war Vollmond???) mit den Grüntönen, dass ich dreinal angesetzt habe, bis ich endlich die Grüntonkombi hatte, mit der ich zufrieden war. Grün ist nicht gleich Grün, damit Ihrs wißt.
Nun fehlt eigentlich nur noch die Schultüte selber. Zur Abwechslung habe ich mal mit dem Dekor angefangen, weil die Dimensionen des Astes abhängig sind von der Gewichtslast der Schlange. Schließlich windet sich das Schätzchen zweimal um den Ast, er muß also was halten. Wie jeder weiß, Filz ist kein Beton. Aufgabenstellung gleich im Anschluß  an diesen Post heißt daher, einen Ast so zu filzen das sich eine Python drumwickeln kann. 
Ne, vorher mach ich noch was zu essen. Habsch Hunger.

Der gewundene Filzerpfad zur Schlangen Schultüte

Schlangen Schultüte Teil 1 – Der Entwurf
Schlangen Schultüte Teil 2 – Schultüte Schlange – Die Länge machts