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Schreibzeit – Planlos ins neue Jahr

25. Januar 2015 | Aktuell & Allgemein | 2 Kommentare

Schreibzeit Nr. 1 | Ich wollte immer schon an einer Blogparade teilnehmen. Das sind diese Post, bei denen ein Thema vorgegeben wird und viele beteiligen sich Wie z.B. 12 von 12. Den meisten meiner Leser – sofern Bloggerin –  bekannt, oder? Ich habe es nie geschafft 12  Bilder am 12. jeden Monats zu fotografieren, am selben Tag zu sichten, zu bearbeiten, zusammenzustellen, zu  kommentieren, hochzuladen und zu verlinken.

Meine Tage sind relativ gleichverlaufend. Stark geprägt durch unsere Pferde und unsere Firma. Also, entweder hätte ich Pferdehintern in der aufgehenden Sonne, Pferdehintern in der untergehenden Sonne, Pferdehintern im Regen, Schnee, Hagel und Sonnenschein fotografieren können oder Stapel von Bürokram, welcher sich nur in seiner physischen Höhe jeden Monat marginal unterscheidet.

Gut, zwischendurch wären dann noch extraordinäre Highlights wie der wöchentliche Einkauf bei Regen, Schnee, Sonne, Sturm etc. pp. hinzugekommen. Je nach Datum wechselnd mit Hausputz und / oder Gartenarbeit, abhängig von Wetterlage und Tagesform.Mal ehrlich, wenn interessiert denn mein, höflich ausgedrückt, langweiliger Tagesablauf 12 x im Jahr, dokumentiert auf jeweils 12 Bildern? Niemanden, stimmts? 

 

 

Verdachtsmoment

Kürzlich keimte, bei Betrachtung wieder einiger 12 von 12, in mir der Verdacht, dass deutsche Bloggerinnen irre viel Zeit und im Gegensatz zu mir, wahnsinnig spannende Tagesabläufe haben. Oder, was auch ein anzunehmende Variante sein könnte (man beachte bitte das Konjunktiv), die 12 von 12 auch schon mal am 10. oder 9. oder am 25. passieren lassen. Um dann daraus ein Melange an 12 von 12 zu dengeln. Könnte, wohlgemerkt, könnte.

Eigentlich ist es ja egal. Es gilt der olympische Gedanke »Dabei sein ist alles«. Mir als Betrachter mit latent voyeuristischer Neigung für ander Leuts‘ Tagesabläufe ist es wurscht, ob alles an einem Tag passierte oder an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen. Hauptsache: Et jibbet wat zu guggn.

„Ha”, so dachte ich, „das also ist des Pudels Kern! Dann mach ich das jetzt auch so.” Ja, ich hab‘s geschafft. An einem Tag letztes Jahr …ein Bild. Danach folgten … keine mehr. Das war also meine Blogparadenteilnahme bei 12 von 12. Ein mickriges Bild. Hiermit verneige ich mich respektvoll vor allen 12 von 12ern die das schon seit Jahren durchhalten. 

 

Planbare Planlosigkeit

Was hat das jetzt mit der Schreibzeit #1 »Planlos ins neue Jahr zu tun« ? Soviel,als dass ich, zumindest für dieses Jahr, den Plan verfolge regelmäßig an dieser Blogparade teilzunehmen. Wenn ich schon keine 12 Fotos schaffe, so wenigstens jeden Monat ein paar lockere Zeilen zu einem vorgegebenen Thema. Gerne auch mit mit einem mickrigen Foto, das schaff ich eben noch.

Die Aktion ist übrigens von »Was Eigenes« ins Leben gerufen worden und gefiel mir auf Anhieb. Denn, es ist nichts streng vorgegeben und es fällt kein rasender Aufwand in Form von Basteln, Nähen, Fotografieren o.ä. an, das erlaubt meine Zeit einfach nicht.  Hinsetzen und die Worte fließen lassen. Fällt mir nicht ganz so schwer.

Was meine anderen Pläne betrifft? Ich hatte gar keine für das neue Jahr. Für mich ist es einfach nur ein Datumswechsel vom 31. auf den 1. . Theoretisch müsste ich demnach  jeden Monat neue Pläne machen, weil ja eigentlich, so gesehen, jeder Monat einmal Silvester und einmal Neujahr hat. Bedeutet demzufolge hat jeder Moment seinen Anfang und sein Ende und in der Mitte gibt‘s Platz für Pläne. Genau das mache ich, ich plane die goldene Mitte. 

 

17 Jahr, schwarzes Haar

So und was nehme ich jetzt für ein Foto? Es muss ja was zum Gucken geben. Etwas das mit dem Post zu tun hat. Eins von einem Pudel, von wegen des Kernes??? Ha, ich hab sogar welche. Das war so gar NICHT geplant, also planlos, eher zufällig. Tiere gehn‘ ja immer. Das ist der Pudel meiner Eltern, stolze 17 Jahre alt. Wackelt, seinem biblischen Alter entsprechend, tapfer durch die Weltgeschichte – wenn er mal nicht schläft. Manchmal fällt er allerdings um, wenn er zu schnell wackelt und statt einer Treppenstufe zwei erwischt, weil er sie nicht mehr sieht.

Da war jetzt alles ziemlich planlos dahergeschrieben, stimmts?

Mehr Schreibzeiten »Planlos ins neue Jahr« findet Ihr auf  [WAS EIGENES].

Schreibzeit – Alle Beiträge

Schreibzeit Nr. 1  Planlos ins Neue Jahr
Schreibzeit Nr. 2  Wie bekommt man mehr Leser?
Schreibzeit Nr. 3  Mein Blog – Ein privates Tagebuch?
Schreibzeit Nr. 4  Im Moment
Schreibzeit Nr. 5  Was bedeutet Glück für Dich?

[ Doris Niestroj – die.waschkueche ]

2 Kommentare

  1. Liebe Doris,ein äußerst sympathischer Post. Planlos bin ich selbst leider auch. Das sieht man daran, dass ich Dir seit MONATEN schreiben will (wie einigen anderen auch) und keinen Anfang finde. (Meine To-Do-Liste findet dafür kein Ende.) Mit Blogparaden geht's mir ähnlich wie Dir und ja, auch meine Tagesablauf könnte ich niemandem 12x im Jahr zumuten. Stichwort "Schnarch". Dafür bin ich sehr gespannt auf Deine Pläne. Ich frage mich wie man bei dem Umbau überhaupt noch Zeit und Lust für etwas Anderes aufbringen kann. Respekt!Liebe Doris, ein herzliches Dankeschön für die lieben Worte der letzten Zeit und ein völlig verspätetes aber umso wohliger gemeintes Glückliches Neues Jahr und ganz liebe Grüße – auch an das schwarze Methusalixchen, das da noch ganz munter aus den Locken blickt.Sonja

    • Es freut mich, wieder etwas von Dir lesen zu können!!! Zitronensand kuchen ein meiner Lieblingsklassiker.

♥ Willkommen !

Schön das Du mich gefunden hast!
In meinem Blog erwarten Dich unterhaltsame und informative Einblicke in meine Filzwelt. Damit es aber nicht zu einseitig wird, sind noch andere Themen untergemischt die mich interessieren oder bewegen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Doris Niestroj

Archiv


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