Die Filzwerkstatt – Seife

Die Filzwerkstatt – Seife

 

Dieser Post ist der Auftakt zu einer Reihe mit dem Namen »Die Filzwerkstatt«. In unregelmäßigen Abständen werde ich in dieser Post-Serie über das  Filzhandwerk und die von mir verwendeten Materialien, Werkzeuge sowie Techniken erzählen. Warum ich das mache? Weil ich meine Begeisterung für dieses schöne Handwerk mit Dir teilen möchte und näher bringen will. Dazu plaudere ich ein wenig aus meinem persönlichen Filzernähkästchen. Heute stelle ich Dir eines der wichtigsten Utensilien vor: die Seife. 

 

Warum Seife das Filzen erleichtert

Mit dem Filzen wurde ich zur bekennenden Seifenliebhaberin. Das liegt ein wenig in der Natur des Filzens. Denn, um gute Filzergebnisse zu bekommen benötigt man Seife. Gelöst in Wasser sorgt diese nämlich dafür, dass sich die Schuppen der Wollfasern,  je nach PH-Wert der Seife, unterschiedlich intensiv abspreizen. Durch die drückenden, rollenden, schlagenden, knetenden und kreisenden Bewegungen beim Filzen schieben sich die Wollfasern ineinander und verhaken sich aufgrund der abgespreizten Schuppen. Das daraus entstehende Gewebe nennt sich Filz.

Jede Filzerin hat ihre bevorzugte Seife mit der sie arbeitet. Dabei ist es eigentlich egal welche Seife genommen wird. Für einen zügigen Filzprozess ist der PH-Wert ausschlaggebend. Je höher der Wert, desto schneller verfilzt die Wolle. Es kann daher auch mit Geschirrspülmittel oder flüssiger Schmierseife gearbeitet werden.

 

Die Suche nach der passenden Seife

Aus Kostengründen filzte ich in der Anfangszeit mit flüssiger Schmierseife. Ich mag den Saubermanngeruch von Schmierseife sehr gerne. Jedoch, was meine Nase mag, mochten meine Hände noch lange nicht. Regelmäßiges Filzen mit dieser doch sehr »scharfen« Seife quittierten sie mit einer sehr trockenen, schuppigen Hautoberfläche und Spannungsgefühl.
Eine Zeitlang akzeptierte ich dieses Manko, denn mir war Olivenölseife für den Anfang zu teuer. Als mein Filzpensum anstieg, wurde es schwierig die Haut zwischen den Arbeiten mit medizinischen Hautcremes schnell genug zu rehabilitieren. Ausserdem, was ich an der einen Stelle durch günstige Seife einsparte, gab ich auf der anderen Seite für teure Salben aus der Apotheke wieder aus.

 

 

Also stieg ich auf Olivenölseife um. Meine Hände sind mir wichtiger als mein Geldbeutel. Es gibt verschiedene Sorten Olivenölseife mit großen Qualitätsunterschieden. In Filzerkreisen ist die Seife aus Marseille am bekanntesten – vermutlich auch die am häufigsten verwendete. Sie wird meistens in quadratischen Würfeln von 300 Gramm bzw. 600 Gramm, als Pellets oder auch geraspelt verkauft.
Die Pellets bzw. Raspeln werden in heißem Wasser aufgelöst. Mit der so entstandenen Seifenlauge wird das Filzgut befeuchtet. Dies ist eine von mehreren Methoden wie die Seife beim Filzen verwendet wird. Weitere Vorgehensweisen sind, die Seife mit einer feinen Reibe auf das Werkstück zu raspeln oder die ausgelegte Wolle anzufeuchten, um diese mit den zuvor eingeseiften Händen zu filzen.

 

 

Die Pflegeeigenschaften sind, je nach Überfettungsgrad, sehr gut. Mein Gebrauch von medizinischen Pflegecremes ging zurück. Dennoch, nach langen Filzsitzungen  – 8 Stunden und mehr – quälten mich meine Hände auch weiterhin tagelang mit Spannungsgefühl. Ausserdem hängt der Olivenölseifengeruch schwer in Nase und Kleidung.
Dieser typische, sehr markante Geruch ist nicht Jedermanns Sache. Je nach Tagesform rieche ich es mal gerne oder ertrage den schweren, öligen Geruch kaum. Sofern ich Filzen olfaktorisch beschreiben sollte wäre meine Antwort :„ Filzen riecht wie Olivenölseife“.

 

Eine Alternative zur Olivenölseife

Ich suchte nach Alternativen, dabei kam mir der Zufall zur Hilfe. In meinem Fall in Form eines Kartons voller Seifenraspeln, die beim Zuschneiden von handgesiedeten Seifen angefallen waren. Herrlich! Als ich den Karton öffnete, entfaltete sich ein wundervolles Duftpotpourri in meiner Werkstatt.
Diese Raspeln verwende ich mittlerweile nur noch zur Herstellung der Seifenlauge, mit der ich filze. Der pflegende und geruchliche Unterschied zur Olivenölseife ist deutlich. Bevor sich meine Hände melden, muss ich schon einen außergewöhnlich langen Filzmarathon hinlegen. Auch meine Nase empfindet die Geruchskulisse als angenehm und entspannend.

So ganz kann ich bislang auf die Olivenölseife aber nicht verzichten. Zum zusätzlichen Einschäumen beim Filzen ist sie  günstiger als handgesiedete Seife. Ich habe oft große Werkstücke auf dem Filztisch liegen, die neben der Seifenlauge, viel zusätzlichen Schaum beim Anfilzen benötigen. Da ist ein Stück handgesiedete Seife schnell aufgebraucht, leider.  Auf Dauer ist es daher eine sehr kostspielige Angelegenheit.

 

 

Gute, handgesiedete Seife hat zurecht ihren Preis. Denn neben dem Faktor Zeit für Herstellung, Reifung und abschließende Konfektionierung, sowie den gesetzlichen Auflagen die erfüllt sein müssen, stecken in einem solchen Seifenstück im allgemeinen auch teure Rohstoffe. Diese sind erforderlich um qualitativ hochwertige, pflegende Seifen zu erhalten. Für den guten Duft sorgen, abhängig von der Rezeptur, ätherische Öle oder Duftöle – auch nicht für ein Appel und ein Ei zu bekommen.

 

Seife selber machen

Gelegentlich bekomme ich auch handgesiedete, wunderschöne, hochwertige Seife geschenkt. Dann befinde ich mich immer im 7. Savon-Himmel. Natürlich nutze ich diese Kostbarkeiten für meine tägliche Körperpflege, aber ich verwende sie auch zum Filzen. Mancher denkt jetzt sicher: »Ist die bekloppt, so schöne Seife verwendet man doch nicht zum Filzen«. Doch, ich schon! Filzen hat für mich einen extrem hohen Stellenwert. Es hat sich in den vergangenen 20 Jahren zum wichtigsten Ausdrucksmittel meiner Kreativität entwickelt. Meine Hände helfen mir dabei meinen Ideen Gestalt zu geben, Stunde um Stunde … und dann komm ich mit Schmierseife um die Ecke … .

Meinem Portemonnaie wäre Schmierseife lieber. Mir aber nicht mehr. Ich bin nämlich mittlerweile von den handgesiedeten Seifenraspeln und den geschenkten Seifenstücken verwöhnt. Es gibt aber eine Lösung für mein Seifendilemma: wenn meine Seifenvorräte aufgebraucht sind, werde ich meine eigene Filzseife sieden ;).

Im August letzten Jahres hatte ich das unverschämte Glück unter Anleitung von Sophia Wagner Meersalzseife zu sieden. Meine Befürchtungen dass es ein kompliziertes, zeitintensives, alchimistisches Seifensieder-Geheimritual wird haben sich nicht bewahrheitet. Es war kurzweilig, spannend und hat mir richtig viel Spaß gemacht.

 

 

Das Ergebnis siehst Du auf den Fotos oben und unten. Schade, dass es noch kein Geruchsinternet gibt: 1000 Nasen möchte man haben. Wegen ihrer hohen Reinigungs- und Geruchsbindungskraft verwende ich sie gerne  nach der Gartenarbeit oder wenn ich Zwiebeln bzw. Knoblauch geschält habe. Zum Filzen ist diese Seife wegen des Salzes jedoch nicht geeignet.

 

 

Sophia ist eine begeisterte Seifensiederin und experimentiert viel. Dafür braucht es Wissen. Ihr Wissen gibt sie in ihrem Online-Videokurs »Seife selber machen« Schritt für Schritt  einfach und verständlich weiter. Ich werde in naher Zukunft sicher ein Nutznießer ihres Seifensiederwissens in Form ihres Tutorials sein.

Wenn Du keine Lust aufs Seifensieden hast, dem empfehle ich Dir die feinen handgesiedeten Seifen von der Seifenfrau – Regine Bär. Besonders die Soleseife und die Kräuterweibleinseife. Schau auch mal bei der Körperbutter vorbei. Ich liebe sie!

 

Hinweis zur Transparenz
Das ist keine bezahlte Werbung. Ich habe für die Empfehlungen keine Leistungen erhalten, sie bilden meine persönliche Meinung ab. Ich hatte einfach Lust dazu sie vorzustellen.

 

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Filztasche Kuckucksuhr

Filztasche Kuckucksuhr

 

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Ich musste zweimal nachschauen, diese Filztasche mit der Kuckucksuhr als Motiv gehört zu der Taschenkollektion “Heimat”, welche ich bereits 2012 entworfen haben. Ich war erstaunt, dass es schon so lange her ist, als ich mich das letzte Mal gestalterisch so intensiv mit Taschen befasst habe.

 

Tiefe Einblicke in die Filztasche Kuckucksuhr

Besonders  an dem Motiv der Filztasche Kuckucksuhr  habe ich auch heute noch meinen Spaß. Alle Taschen dieser Serie sind ausgestattet mit einer verschließbaren Innentasche, einem Keyfinder und selbstredend äußerst stabil gearbeitet. Die Trageriemen sind aus strapazierfähigen Baumwollgurten. Was man denn Taschen auf den ersten Blick nicht ansieht, sie sind kleine Raumwunder. Da passt auch schon mal Wesentliches für einen Wochenendtrip rein.

Ein Manko hat die Filztasche Kuckucksuhr und ihre Serien-Kollegen jedoch, sie lassen sich nicht schließen. Ich hatte das für nicht so wichtig gehalten, da die Innentasche durch einen Reißverschluss geschlossen werden kann. Außerdem sind die Tasche so tief,  dass etwaige Langfinger bis zu den Ellenbogen in den Korpus abtauchen müssten um etwas zu stibitzen. Diese Bewegung würde die Trägerin sicher an den Schultergurten merken. Aber es geht ja nicht nur darum den Inhalt vor Verlust sondern auch vor fremden Blicken zu schützen.

 

Filzen lernen. Filztasche Kuckuckuhr. Doris Niestroj | Filzdesign.

 

Wenn Reißverschlüsse verunsichern

Natürlich könnte ich einen Reißverschluss in die Öffnung nähen, aber dann sähe man die Nähten außen quer über die Seiten der Tasche und somit auch durch das Motiv laufen. Fand ich eher suboptimal, Nähte die durch das Motiv laufen, ein No Go für mich.
Es gibt natürlich eine Möglichkeit einen Reißverschluss so anzubringen, dass keine Naht durch irgendwelche Dekore läuft, aaaaber dafür muss man sehr genau arbeiten. Zwar bin ich ein Freund von akkurat gearbeiteten Filz, dennoch scheute ich mich davor. Ich traute es mir einfach nicht zu. Also beließ ich die Öffnung so wie sie war, nämlich offen. Solange, bis sich eine Kundin die Filztasche Kuckucksuhr mit einem Verschluss wünschte. OKEEEEH …. der Mensch wächst ja bekanntlich mit den Aufgaben. Ich machte mich ans Werk.

 

Einfach bedeutet nicht immer einfach

Die Lösung ist eigentlich recht simpel: Innen werden an die Seitenteile, über die gesamte Breite Laschen gefilzt. An diese Laschen wird später der Reißverschluss genäht.  Diese Art des Verschlusses ist gängige Praxis. Nichts Neues und damit eigentlich kein Hexenwerk.

Damit diese beiden Laschen parallel in der Höhe aufeinandertreffen und zwar so exakt, dass der Reißverschluss später nicht schief und krumm eingenäht wird und damit die Tasche verzieht, muss auf ein paar Details geachtet werden. Gutes Filzen beginnt nämlich schon beim gleichmäßigen Auslegen der Wolle.
Besonders bei größeren Werkstücken, wie z.B. bei der Filztasche Kuckucksuhr, eine sehr zeitintensive, wenngleich auch meditative Angelegenheit. Dabei muss man sehr diszipliniert arbeiten. Denn, werden die Wollschichten nicht gleichmäßig ausgelegt, verzieht sich der Korpus spätestens beim Walken. Dort wo die Wolle dünner ausgelegt wurde, zieht er sich mehr zusammen, als da, wo die Wolle dicker ausgelegt wurde.  Das kann zu schiefen Verformungen in Höhe und Breite der Tasche führen.
Manches kann noch mit Ziehen und Zerren während des formgebenden Walkens korrigiert werden, aber auch brachialer Gewalt sind irgendwann physikalische Grenzen gesetzt. Die Folge, die Laschen stoßen in der Höhe nicht parallel aufeinander und der eingenähte Reißverschluss verzieht die Tasche wellig.

 

Filztasche filzen. Filztasche mit Motiv Kuckcuksuhr. Doris Niestroj | Filzdesign.

 

Beim Filzen braucht es ein feines Gefühl

Besonders für Anfänger ist das gute und saubere Auslegen der Wolle erst einmal ein Buch mit 7 Siegeln.  Eine mühevolle, ungeliebte Eichhörnchen-Arbeit aber so wichtig für ein schönes Ergebnis. Anfangs habe ich Striche für jede gelegte Lage gemacht, um nicht durcheinander zu kommen. Mengen von ungleichmäßig dicken Filz habe ich in meiner Anfangszeit produziert. Doch je öfter ich filzte, desto routinierter wurde ich beim Auslegen.
Mit der Zeit erlangte ich die sensorische Fähigkeit feinste Unebenheiten genau zu ertasten, die Kontrollstriche brauchte ich irgendwann nicht mehr. Nach 20 Jahren Filzerfahrung ist es mir in Fleisch und Blut übergegangen, leicht mit der flachen Hand über eine ausgelegte Fläche zu streichen um die Gleichmäßigkeit der ausgelegten Wolle zu prüfen. Es ist erstaunlich wie sensibel unsere Hände sind. Sie sind in der Lage selbst im luftigsten und flauschigsten Material feinste Unebenheiten zu spüren.

Lange Rede kurzer Sinn, ich habe es trotz ärgster Befürchtungen hinbekommen. Die Laschen treffen ganz genau aufeinander, so dass der Reißverschluss sauber, ohne Wellen zu schlagen eingenäht werden konnte. Geht doch!

 

Fazit

Sich selbst auch mal was zutrauen. Gilt im Übrigen nicht nur für das Filzen.

Wenn Du jetzt Lust bekommen hast Dir auch so eine Tasche anzufertigen, Dich aber bislang nicht ans Filzen getraut hast empfehle ich Folgendes:

Trau Dich, Filzen ist einfach zu erlernen und hat eine steile Lernerfolgskurve.
Üben, üben, üben, denn Übung macht den Meister.
Schau Dir das kostenlose Filztutorial ” Grundtechniken & Basiswissen” von Sophia von Art zu Leben an.

Ich wünsche Dir viel Spaß und gutes Gelingen bei Deinen zukünftigen Projekten!

 

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Jahresrückblick 2016 / 1

Jahresrückblick 2016 / 1

 

Letztes Jahr habe ich das Bloggen sehr vernachlässigt. Obwohl eigentlich viel passiert ist über das es sich gelohnt hätte zu schreiben. Erst einmal aus dem Rhythmus gekommen, ist es jedoch schwer den Faden wieder aufzunehmen und die Tastatur gekonnt zu bemühen. Ende letzten Jahres gelobte ich mir, 2017 startest Du im neuen Blog durch … mit 2016.

 

Wie, jetzt? Als ich über meinen Redaktionsplan (…) grübelte, stellte ich fest, dass ich letztes Jahr auf Instagram sehr rührig war, warum nicht im Blog? Der Grund ist klar, Instagram ist schnell. Schnell produziert, schnell kommuniziert, schnell konsumiert, schnell vergessen – instant eben, der Name ist Programm. In einen Blogpost muss ich mehr investieren. Mehr Zeit, mehr Gedanken, mehr Mühe. Dadurch bekommt er natürlich auch eine gewisse langlebige Wertigkeit, die Instagram so nicht schafft. Eine Wertigkeit, die von Euch geschätzt wird. Ich möchte mich bei Euch, meinen Blogleser für diese Wertschätzung bedanken und Euch auf den Stand von Instagram bringen, denn nicht alle sind auch automatisch bei Instagram.

Daher nun das letzte Jahr für den geneigten Blogleser und Instagramabstinenzler, häppchenweise im Quartal. Davon ab, auch für die Instas ist noch einiges Unbekanntes dabei.

 

01.2016 

winter-weidezaun-spaziergang

filzatelier doris niestroj-blick auf filztisch

 

Der Januar war für mich der Monat des filzerischen Durchatmens. Besonders nach der produktiven Saison 2015, brauchte ich die Zeit zum Ausruhen.

Bei Spaziergängen in der Winterlandschaft, machte ich mit Gedanken über meinen bisherigen Webauftritt die.waschkueche. Es nervte mich schon lange, dass nicht alles unter einem Dach vereint war. Der Blog hatte eine eigene Adresse. Meine Hauptdomain hatte ich auf eine Subdomain umgeleitet, auf der meine Bildergalerie zu finden war. Der verwaiste Shop dümpelte vor sich hin. Ich entschied mich endlich mit Word Press dieses Sammelsurium zu beenden und stürzte mich in die Entwurfsphase.

 

 

02.2016

polnischer bergdackel

 

Im Februar beschäftigte ich mich damit “unwesentliche” Renovierungs-Restarbeiten in meiner Werkstatt fertigzustellen. Dazu gehörten die Küche und die Fensterbänke.Hätte ich nicht für April einen Filzkurs angeboten und wäre dieser nicht bereits ausgebucht gewesen, wären diese beiden Baustellen heute noch nicht fertig. Denn: Nichts ist beständiger als ein Provisorium.

Ich bekam Besuch von einer wertgeschätzten, langjährigen Internetbekanntschaft, nebst polnischen Berggdackels. Was mal wieder beweist, dass das Internet trotz vieler Unkenrufe ein guter Ort ist um nette Menschen kennenzulernen. Apropos Unkenrufe, mir begegnete zwar keine Unke bei meine Sporteinheiten in Mutter Natur, dafür aber ein Erdkrötenpaar.

 

 

03.2016

filzwolle violett rosa lila

filzrosenstrauß

Violette Schultüte gefilzt. Mit Hufeisen, Filzrosen und grünem Chiffonband.

 

Im März startete ich die Filzsaison. Wie immer mit einfachen Modellen um meine Hände wieder gelenkig zu machen. Eine violette Rosentüte, gefolgt von einem Haflinger und einer Wikinger gingen über den Filzarbeitstisch. Bereits bei der ersten Tüte bekam ich leichte Beschwerden in der Hand. Anfangs dachte ich, dass sich das im Laufe der Zeit wegfilzt … – ich freute mich schon auf die nächste Schultüte, die ich mir für den April vorgenommen hatte. Alice im Wunderland.

 

 


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